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Walter Hofmann dit Gamelle
Suisse,
sculpture
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Viele
mögliche Aspekte des Lichtes wurden im Design von Beleuchtungskörpern
ausgereizt, das Licht wurde immer vorausgesetzt und mit ihm gespielt.
Den immensen Aufwand und die technische Leistung, dass da einfach
so Licht ist, die Maschinerie hinter diesem Licht wird schlicht
vergessen, hat in unserem Bewusstsein oft auch keinen Platz. Die
Lichtmaschinen von GamE thematisieren eben diese in unserem Alltag
nicht mehr erlebte Technik. Die Maschinen scheinen Sinn zu ergeben,
indem sie in einer technischen Sprache sinnlich auf das Objekt
, die erleuchtete Birne, eingehen. Als Linie erhält das Licht
eine grafische Komponente und ist am nächsten beim Lichtbogen,
beim Blitz, der kräftigsten und urtümlichsten Form elektrischen
Lichtes. Wird eine Lichtröhre von einer Spirale umgeben,
tritt sie optisch als Spannungsfeld zutage, und wenn man Ihre
Endpunkte thematisiert, markiert sie eine Spannungsdifferenz.
Bis auf einige Ausnahmen gehen die Figuren von GamE von dieser
assoziierten Spannung aus.
In einer Zeit in der sich der Toaster der gleichen Formensprache
bedient wie die Stereoanlage, wird ist es für GamE wichtig
mit dem Entwurf auf das Objekt unverwechselbar, da präzis
zu reagieren. Die der Technik entliehenen Zitate, deren sich die
Objekte bedienen, bringen dem Betrachter das Wesen des künstlichen
Lichtes näher als unsere gängigen Lampen und spielen
mit dem Wissensdurst, der automatisch beim Betrachten eines jeden
Objektes auftritt. Da es sich aber eben nur um Zitate und nicht
um wirkliche Funktionen handelt, kann das Objekt auch immer wieder
neu hinterfragt und vielschichtig gedeutet werden.
Unter dem Namen GamE (Gamelle mit Egger) entstehen gemeinsame
Arbeiten des Kunstateliers Gamelle, an der Talstrassse 67 c in
3122 Kehrsatz, und des Architekturbüros Egger in Bern. Name
und Schreibweise dieser Zusammenarbeit kann als Kürzel oder
eben auch neudeutsch als Spiel gelesen werden. Und so sind auch
die Ausstellungsobjekte entstanden. In einer ernsthaften Auseinandersetzung
entwickelte sich ein lustvolles Game zwischen den beiden Ateliers.

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